Faszination Border Collies
  Freddy's erster Urlaub
 

Freddy und das Allgäu



Bevor es richtig Frühling wird, wollten wir Eve Gelegenheit geben mal
wieder im  Schnee zu „Baden“. Bei uns gab es ja dieses Jahr zwar Frost, aber mehr als 1 cm Schnee war nicht drin.

Also fuhren wir kurz entschlossen für ein paar Tage ins Allgäu, genauer nach Oberstaufen-Steibis.

 Und siehe da, es gab noch  genug Schnee und Sonne pur.

 Für Freddy war es der erster Urlaub und das Risiko, dass er noch nicht ganz stubenrein sein könnte, wollten wir eingehen. Unser Hund überraschte uns, denn er zeigte immer ganz brav an, wenn er raus musste. Und so passierte keine Malheur.

 Die Wanderungen waren dann auch nicht mehr auf Schnee, denn die Wege waren frei und die Sonne, die uns jeden Tag anlachte tat ihr Übriges um die Schneeberge schmelzen zu lassen.



Aber auf den wunderschönen Almwiesen war noch genug vorhanden damit Eve ihrer Leidenschaft dem Schneebaden nachkommen konnte.


Freddy beäugte das alles erst mal mir großen Augen und war sehr vorsichtig mit dem weißen, kalten Zeug. Aber nicht lange und er tollte mit Eve und Shadow durch Schnee.

 




Mit Wasser hatte es Freddy auch noch nicht so, doch auch hier konnten wir Erfolg verzeichnen. Ein schmaler Bach lief über den Wanderweg und Bernhard lief durch, mit Eve und Shadow. Es war nicht hoch, vielleicht 3-4 cm, wenn überhaupt. Freddy stand jetzt vor der Entscheidung, durch oder bleiben, hier auf dieser Seite.


Ich bin bei ihm geblieben und habe ihn aufgefordert rüber zu laufen. Ihn nicht gedrängt, denn das musste er ganz alleine entscheiden. Nach
kurzem Zögern sprintete er los, als wolle er über das Wasser gehen ohne es zu berühren. Drüben angekommen wurde er stürmische begrüßt von Mensch und Borders. Zurück zu mir war dann keine Thema mehr.

 

Brücken erkundete er vorsichtig, aber er machte seinen beiden Kumpels nocheiniges vor.


Auch als ich ihn in einen abgestellten Hänger setzte und etwas daran rumrüttelte, zeigte er keinerlei Angst.

Seine Begegnung mit Kröten war lustig, da er nicht erwartete, dass dieses handteller große Tier, das eigentlich aussah wie ein Hundhäufchen, der Farbe nach, ihm entgegenhüpfen würde.  


In der Iller waren Fußbäder kein Themal mehr. Shadow, der große Bruder war ja dabei.

In der Ferienwohnung war er brav und hat nichts zernagt oder zerstört. Schließlich waren wir ja auch mal weg, ohne, dass die Wauzies dabei waren.
 

Die große Terrasse war eingezäunt und die Sonne veranlasste uns täglich dort viel Zeit zu verbringen.


Schließlich konnten wir ja keine großen Touren machen
wegen Freddy. Wenn wir dann doch mal länger unterwegs waren, wurden viele Pausen gemacht oder er wurde getragen, was er zwar verständnislos, aber durchaus brav über sich ergehen ließ. 


Auch die Fahrt zurück nach Hause war für Freddy, als hätte er das schon 100-mal gemacht. Sie auch mal lösen müssen, wo viele Autos vorbeifahren, war für ihn kein Problem.

 
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